FULDA CHALLENGE - HART IST NICHT HART GENUG

 

Lieben Sie das Extreme?

Sind Sie sportlich, abenteuerlustig und suchen die Herausforderung Ihres Lebens?
Dann melden Sie sich noch heute für die Challene 2013 an.

Aus allen Anmeldungen werden wir 5 Männer und 5 Frauen ermitteln die dann an die Vorausscheidung eingeladen werden.

Für die Anmeldung klicken Sie auf diesen Link: Anmeldung
 

Angelo Brack gewinnt die Fulda Challenge

Was für ein Finale!
Der 26-jährige Angelo Brack hat es geschafft, er hat die 12. Fulda Challenge gewonnen! Jelena Maksimovic wurde hervorragende Vierte. Das Team Switzerland mit Angelo Brack und Jelena Maksimovic sicherte sich hinter Teamsieger Kanada (138 Punkte) und Germany 3 (136) den dritten Schlussrang (129). «Die Fulda Challenge war eine Premiumerfahrung für Geist und Körper», sagte der joviale Sieger, liess aber nicht ausser Acht, dass man gerade wegen der Kälte Grenzen kennengelernt habe.

In Angelo Bracks Leben dreht sich fast alles um den Sport. Er absolvierte ein Sportstudium, ist Sportfotograf und auch als Journalist in der Sportbranche tätig. Der in Winterthur wohnhafte Angelo war dank seinen Erfahrungen im Extremskifahren, beim Klettern, im Kanu und auf dem Mountainbike der geradezu ideale Kandidat für die 12. Fulda Challenge. Und er ging auch mit dem klaren Ziel, einen Platz in den vordersten Rängen zu erreichen, an den Yukon. Angelo Brack: «Meine Stärke war, dass ich nirgends ganz schlecht war.»

Doch was Angelo wie auch seine Teamkollegin Jelena Maksimovic bisher noch nie erlebten, das war diese brutale Megakälte. Gerade am zehnten, am letzten Event der 2012er Tour, wo es um die entscheidenden letzten Punkte ging, setzte ihnen und ihren Konkurrenten die Kälte unbarmherzig zu, als sie an einem Seil hangelnd die Miles-Canyonseiten wechseln mussten. «Unsere Hände sind jetzt noch taub, wir mussten ein Schmerzmittel nehmen», sagen die beiden. Dennoch sind sie glücklich. Was hat Ihnen besonders gefallen? «Eigentlich die Erfahrung mit der Kälte», kommt die verblüffende Antwort wie aus der Pistole geschossen.

Wir gratulieren den beiden Teilnehmern zum super Einsatz und tollen 3. Schlussrang !!!
 

Angelo Brack verteidigt Führungsposition

Angelo Bracks unermüdlicher Top-Einsatz ab der ersten Stunde der 12. Fulda Challenge zahlte sich in seinem Punktekonto weiter aus. Besonders hervorzuheben am fünften, von drei Disziplinen geprägten Wettkampftag ist sein hervorragender zweiter Platz im sieben Kilometer langen Schneeschuhlauf, der mit der doppelten Punktzahl honoriert wurde. Morgen steht mit dem «Rope Event over Canyon» die zehnte und letzte Disziplin an. Drücken wir dem sympathischen Winterthurer die Daumen, damit er den Vorsprung von fünf Punkten (total 73) gegen den zurzeit zweitrangierten Spitzensportler Alexander Lang (68) halten kann und als erster Schweizer überhaupt die Fulda Challenge gewinnt.

Zuerst ging’s auf den zugefrorenen Yukon. Die Vorgaben waren klar formuliert: «Ein Parcours wird direkt über den Fluss gebaut und führt teilweise auch an der Uferböschung entlang.» Was nicht im «Kleingedruckten» zu sehen war, das waren die 47 Minusgrade, die auf dem anspruchsvollen Offroad-Parcours den Kia-Fahrzeugen alles abforderte.

Absolute Höchstleistung wurde am Schneeschuhrennen gefordert, zudem wurden die Punkte dieser Ausdauerdisziplin doppelt gewertet. Dass hier der 44 Jahre alte Skilehrer, Ironman und Sportmanager Alexander Lang vom Team Germany 3 die besten Karten hatte, war von Anfang an klar. Doch dass Angelo Brack als Zweiter unter 14 hochmotivierten Teilnehmern durchs Ziel rannte, war einmal mehr eine eindrückliche Leistung des Winterthurers.

Der dritte Event fand in Dawson City direkt vor dem Downtown Hotel unter nächtlichem Himmel statt. Jedes der sieben Teams musste dabei einen dicken Baumstamm durchsägen. Die abgesägten Holzscheiben mussten 1,5 Kilogramm schwer sein. Die Säge wurde dabei von beiden Teammitgliedern gleichzeitig bedient. Sowohl Athlet als auch Athletin bekamen aufgrund der Sägezeit die gleiche Punktzahl gutgeschrieben. Mit 1,794 Kilogramm hatten es die Schweizer zu gut gemeint. Obwohl sie punkto Geschwindigkeit nach Kanada und Österreich Dritte wurden, landeten sie wegen der 294 Gramm zuviel nur auf dem vierten Rang. Damit lag am Ende des zweitletzten Wettkampftags das Team Switzerland hinter Germany 3 und Canada auf dem dritten Platz.
 

Goldgräberstädtchen Dawson City erreicht

Eine Geschwindigkeitskontrolle bei 43 Grad minus, gefrorenes stilles Wasser im Kia, ein gewonnener Protest und Goldgräberstimmung in Dawson City prägten den dritten Wettkampftag der 12. Fulda Challenge.

Beim «Ski-Jöring behind Kia Sportage» zeigte Jelena hinter dem Volant, was «Lady’s Drive» wirklich heisst. Mit Angelo Brack auf Alpin-Skiern im Schlepptau war das geradezu eine Traumkombination. Je mehr Jelena aufs Gas drückte, desto präziser wedelte Angelo um die Pylonen. Beeindruckend war das Finale der Zugnummer. Dank Jelenas ungestümem Gasfuss preschte Angelo mit Lauberhorn-Abfahrtsgeschwindigkeit durchs Ziel. Das hervorragend kooperierende Team ergatterte in dieser Disziplin den bravourösen ersten Platz.

Nach 550 Kilometer Fahrt auf dem völlig vereisten Klondike Highway erreichte die Stimmung im Goldgräberstädtchen Dawson City einen neuen Höhepunkt. Ungeachtet der brutalen 47 Grad minus (fühlen sich wie 60 Grad minus an) gaben unsere Schweizer am nächtlichen «Gold Rush Run» alles. Wegen der doppelten Punktewertung und trotz einem zweiten bzw. fünften Rang konnten Angelo Brack und Jelena Maksimovic ihre Führungsposition um lediglich einen Punkt nicht verteidigen und liegen jetzt mit 85 Punkten hinter Germany 3 auf dem immer noch hervorragenden zweiten Platz.
 

Angelo Brack trifft voll ins Schwarze

Ein neues Spiel, ein neues Glück – auch am zweiten Wettkampftag gaben die Schweizer Challenge-Teilnehmer Angelo Brack und Jelena Maksimovic ihr Bestes. Während Jelenas Punktekontostand in der ersten Hälfte zu finden ist, brillierte Angelo beim «Helicopter Drop» als einziger aller Teilnehmer mit satten 100 Punkten.

Beim «Helicopter Drop» muss der bei ausgehängter Tür im Freien sitzende Athlet dem Helikopterpiloten genaue Anweisungen erteilen, damit er aus 150 Meter Höhe einen Fulda-Reifen in ein markiertes Kreisfeld, wenn möglich in die Mitte, werfen kann. Dank Angelos ausgeklügelten Berechnungen und dem dazugehörenden Quäntchen Glück traf der Pilot mitten ins Zentrum.

 Beim knochenharten, 20 Kilometer langen, grob gespurten «Cross-Country Ski-Trail» holte sich der 26-jährige Winterthurer den zweiten Rang unter den Männern und den dritten Rang im Gesamtklassement.

Dabei hatten die Schweizer mit starken Konkurrenten, eisigen Temperaturen und einem brutalen Gegenwind zu kämpfen. Aber auch die Teams aus Kanada, Österreich und Deutschland und die durchtrainierten Prominenten, wie die Kickboxweltmeisterin Dr. Christine Theiss, der 16-fache Paralympics-Sieger Gerd Schönfelder, TV-Moderatorin Lina van de Mars, Fernsehjournalist und Moderator Jenke von Wilmsdorff und die Ex-Biathletin Katja Beer-Wüstenfeld, erwiesen sich als knallharte Konkurrenten.

Sowohl Angelo wie Jelena litten beide unter dem brutal eiskalten Wind, der sich bei der Tagestemperatur von «nur» 24 Grad Minus wie Minus 40 Grad anfühlt und auf einer ungeschützten, nicht mit einer Creme ohne Wasserzusatz behandelten Haut sehr schnell Erfrierungen hervorrufen kann.
 

Das Schweizer Team liegt nach dem ersten Wettbewerbstag ganz vorn

Zweiter Platz beim «Snowobile Race», erster Platz beim «Sled Pulling on Main Street» – der Schweizer Fulda-Challenge-Teilnehmer Angelo Brack zeigte bereits am ersten Wettkampftag eine herausragende Leistung. Auch seine Teampartnerin Jelena Maksimovic gab ihr Bestes. Damit liegt das Schweizer Team am ersten Wettbewerbstag punktgleich mit den Österreichern ganz vorne.

Das Wetter im Nordwesten Kanadas macht Kapriolen und bringt die Veranstalter der 12. Fulda-Challenge nahe an die Grenzen der Verzweiflung. Gestern noch Minustemperaturen im zweistelligen Bereich, heute nur noch 7 Grad unter Null. Dann bescherte ein kurzer, heftiger Schneefall 25 cm Neuschnee. Eine Stunde später folgte eitel Sonneschein.

Die Fulda Challenge würde es in der heutigen bewährten Form nicht geben, wäre da nicht die permanente Improvisationsgabe des innovativen Teams, allen voran Hans Joachim Stuck, Susanne Knicke,l Jürgen Semmler und natürlich Fulda-Übervater Holger Bergold. Sie entscheiden, welche Seen befahren werden, wo heute die Snowmobile Race stattfand und welche alternative Routen gewählt werden müssen, nach dem der Pass nach Alaska durch zahlreiche Lawinenniedergänge gesperrt blieb.
 

Lange Anreise

Nach über 32 Stunden Anreisezeit sind die Schweizer Teilnehmer der 12. Fulda Challenge, Jelena Maksimovic und Angelo Brack, glücklich in Whitehorse angekommen und haben die lebensnotwendige Thermokleidung gefasst. Zusammen mit sechs weiteren Teams werden sie in den kommenden Tagen bei Temperaturen bis teilweise minus 40 Grad zehn verschiedene Wettbewerbe austragen.

Bei einem der härtesten Winterabenteuer der Welt fahren die 14 Konkurrenten und das Begleitteam erstmals mit funkelnagelneuen Kia Sportage und Kia Sorento durch die eisige Wildnis. Die 1500 Kilometer langen Pisten durch Yukon und Alaska werden zum Teil stark vereist sein. Ausserdem können in den nächsten Tagen massive Schneefälle und Blizzards nicht ausgeschlossen werden.

«So etwas habe ich noch nie erlebt», sagte Angelo Brack bei der Landung in Whitehorse. Eben noch genoss das Team in Vancouver schon fast frühlingshafte Temperaturen um den Gefrierpunkt, so waren es zweieinhalb Flugstunden später bitterkalte 38 Minusgrade.

Morgen erfahren Sie hier, wie der erste Tag für das Schweizer Team ausgegangen ist.
 

Angelo Brack

Bei dem 26-jährigen Schweizer dreht sich fast alles um den Sport: Sportstudium, Sportfotograf, Beruf in der Sportbranche. Von den klassischen Sportarten wie Volleyball und Leichtathletik hat er sich zunehmend dem Outdoor-Sport zugewandt.
Seine langjährige Erfahrung auf dem Mountainbike, beim Klettern, im Kanu und auf Skiern machen ihn zu einem idealen Kandidaten für die Fulda-Challenge.


Vita:
Geboren am: 20. Mai 1985 in Niederuzwil
Wohnort: Winterthur
Sport: • Mountainbike • Klettern • Freeride- und Skitouren • verschiedenste Ballsportarten
 

Jelena Maksimovic

Nach einem Ingenieursstudium und einer Anstellung als Data und Business Analyst hat Jelena im letzten Sommer noch ihren Bachelor of Science in Sport abgeschlossen und arbeitet nun als Sportlehrerin in einer Schule und als Konditions-Krafttrainerin bei Handballnachwuchstalenten.
 Viele Jahre hat sie sich mit Leichtathletik, Geräteturnen, Handball und Schwimmen beschäftigt. Jetzt ist sie fast überall anzufinden: Ob Berg, Waldweg, in und auf dem Wasser, Schnee, Sandplatz, Felsen, Slackline, mit oder ohne Hilfsmittel, sie ist immer irgendwo unterwegs.

Vita:
Geboren am: 9. Januar 1981 in Jugoslawien, aufgewachsen in Dietlikon
Wohnort: Zürich
Sport: • Snowboarden • Sportklettern • Joggen • Tennis
 

Das Yukon-Gebiet, Kanadas wirklicher Norden, ist der eisige Spielplatz für ein extrem arktisches Abenteuer, die FULDA Challenge. Es ist ein gigantischer Testraum und eine Herausforderung für jene, die das Extreme suchen, für aussergewöhnliche Situationen bei aussergewöhnlichen Bedingungen, für jene, die das Unmögliche möglich machen können.

 

Die FULDA Challenge ist ein einzigartiger Sportanlass, erfunden als Resultat der Erfahrungen von Fulda während ihres Sponsorings des «Yukon Quest» (1997–1999), des härtesten Hunderennens der Welt. Die Idee für die FULDA Challenge entwickelte sich im Sommer 1999. Das Ziel war es, einen Event zu erfinden, der Fahrkönnen mit Sport verbindet. Die extremen klimatische Bedingungen machen das Gebiet zu einem perfekten Testgelände für die Winterreifen von FULDA, sind aber auch eine Herausforderung und ein Ausdauertest für die Athleten. 

Mittlerweile hat sich die Abenteuertour zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt, die 2010 bereits ihre zehnte Auflage erlebt. Durch immer neue Routen und Disziplinen hat jede von ihnen ihren eigenen Charakter. Doch was sie alle verbindet: Sie finden stets bei eisiger Kälte statt und verlangen von den Teilnehmern alles ab!