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EU-REIFENKENNZEICHNUNG

Das EU-Reifenlabel ist mit der Kennzeichnung vergleichbar, die auf vielen Haushaltsgeräten zu finden ist. Es erleichtert das Vergleichen von Reifen in Bezug auf Sicherheit und Umweltschutz.

Die drei Kriterien der EU-Reifenkennzeichnung

Die Reifenkennzeichnung ist in der EU seit November 2012 als Aufkleber auf allen neuen PW-Reifen vorgeschrieben. Alle Händler sind zur Bereitstellung dieser Informationen beim Kauf verpflichtet. In der Schweiz wird die Energieetikette für Reifen nicht eingeführt. Neben den Fulda-Reifen stammen über 80 Prozent der PW- und Lastwagenreifen aus dem EU-Raum und tragen also diese Kennzeichnung.
Sie können sich die EU-Kennzeichnung für alle Fulda-Reifen hier auf unserer Website ansehen. (Die Werte für eine bestimmte Reifenserie/ -grösse können variieren.)

Der Rollwiderstand der Reifen macht etwa 20 Prozent des Treibstoffverbrauchs Ihres Fahrzeugs aus. Dies ist der Rollwiderstand entsteht durch den Bodenkontakt des Reifens. Ein leicht laufender Reifen benötigt weniger Treibstoff, da eine geringere Menge Energie in Reibung und Hitze umgewandelt wird.

Die Treibstoffeffizienz wird in sieben Kategorien von A (höchste Treibstoffeffizienz) bis G (niedrigste) eingestuft. Die Kategorie D wird nicht für PW verwendet.

Vorteile

Der Unterschied im Treibstoffverbrauch zwischen einem mit A und einem mit G bewerteten Reifen kann bis zu 7,5 Prozent betragen. Dies entspricht Einsparungen von über 350 Franken, auf die gesamte Lebensdauer des Reifens gerechnet.* Durch Auswahl eines treibstoffeffizienten Reifens wird ausserdem der Ausstoss schädlicher CO2-Emissionen gesenkt.

Weitere Faktoren, die den Verbrauch beeinflussen

Für eine optimale Treibstoffeffizienz sollten Sie sicherstellen, dass die Reifen ordnungsgemäss aufgepumpt sind. Niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand und beeinträchtigt den Grip bei Nässe. Zudem haben das Gewicht des Fahrzeugs und der persönliche Fahrstil grosse Auswirkungen auf den Verbrauch. Ein energieeffizienter Fahrstil kann den Treibstoffverbrauch deutlich verringern.

* Auf Grundlage eines Durchschnittsverbrauchs von 8 Litern/100 km, eines Treibstoffpreises von Fr. 1.80/Liter und einer mittleren Laufleistung von 35'000 km

Die Haftung bei Nässe stellt einen wichtigen Aspekt beim Reifenkauf dar. Die EU-Klassifizierung erfolgt durch Messung des Bremswegs auf nassem Untergrund.

Der Nassgrip wird in Kategorien von A (kürzester Bremsweg) bis F (längster Bremsweg) eingestuft.
Die Kategorien D und G werden nicht für PW verwendet.

Weshalb ist die Haftung bei Nässe so wichtig?

In einer Notfallsituation können bereits wenige Meter entscheidend sein. Ein Satz Reifen mit A-Bewertung ermöglicht einen bis 30 Prozent kürzeren Bremsweg gegenüber einem Satz Reifen mit F-Bewertung. Für einen Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h ist bei einer Vollbremsung der Bremsweg bis 18 Meter kürzer.*

*Bei Messung gemäss der in Verordnung EG 1222/2009 erläuterten Testmethoden. Der Bremsweg ist ausserdem von den Strassenbedingungen und weiteren Faktoren abhängig.

Reifen verursachen einen Teil der Fahrgeräusche Ihres Fahrzeugs. Durch den Kauf von Reifen mit einer guten Geräuschklasse können Sie die Lärmbelastung Ihrer Umgebung reduzieren.

Das externe Abrollgeräusch des Reifens wird in Dezibel angegeben. Die Schallwellensymbole geben an, ob der Reifen zukünftige EU-Grenzwerte einhält oder nicht.

  • Ein schwarzes Schallwellensymbol: leise (mindestens 3 dB unter dem zukünftigen EU-Grenzwert)
  • Zwei schwarze Schallwellensymbole: mittel (erreicht den zukünftigen EU-Grenzwert)
  • Drei schwarze Schallwellensymbole: laut (über dem zukünftigen EU-Grenzwert)
Geräuschentwicklung – ein wichtiges Thema

Eine Differenz von nur wenigen Dezibel hat grosse Unterschiede bei der Geräuschentwicklung zur Folge. Eine Zunahme von nur 3 dB verdoppelt das Abrollgeräusch des Reifens.