Bei der Qualifikation für die 8. Fulda Challenge gaben die Teilnehmer alles

Abstrampeln, abschleppen, schwitzen, kämpfen. Zwei Tage in dünner Luft und anspruchsvollem Gelände. Die Antwort auf die Frage nach dem Warum ist schnell auf den Punkt gebracht: Fulda Challenge heißt Extremsport-Erlebnis von unverwechselbarem Format. Und sie ist ganz nach dem Geschmack der 20 deutschen Kandidaten, die für ein Startticket beim Finale in Kanada 2008 schon beim Suldener Vorentscheid Ende September bis an ihre Leistungsgrenze gingen. Fünf Disziplinen galt es zu bewältigen.
Der Veranstalter Fulda Reifen hatte auch in diesem Jahr nicht an Härte gespart: So ging es beim Tree Climbing mit Steigeisen und Haltegurt bis in die Baumwipfel – und das innerhalb weniger Sekunden. Fast schon legendär ist der Tire Parcour - ein Berglauf in 3400 Metern Höhe. Das Besondere: Auf den Schultern der Teilnehmer lasteten Reifen. Und die fühlten sich schon nach kurzer Zeit beim ein oder anderen Teilnehmer tonnenschwer an. Weniger um Krafft als viel mehr um Geschicklichkeit ging es unter anderem beim Off-Road-Rennen mit dem Challenge-Fahrzeug Toyota RAV4.
Vor allem der traditionelle Abschluss-Berglauf auf über 2500 Meter Höhe versprach Spannung bis zur letzten Minute. Er brachte auch die Entscheidung.
Ob Mountain Run, Tire Parcour oder Mountain Biking – die Qualifikation war nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Fulda Challenge im Januar 2008. Eines ist jetzt schon sicher: Das Finale in Kanada wird bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius noch härter. Aber die Teams erwartet auch ein atemberaubendes Abenteuer im Land des großen Goldrausches.
Benjamin Hartmann aus Gelnhausen
Stephan Bunse aus Fulda / Künzell
Daniela Martens aus Fulda
Christine Braun aus Falkenberg / Elster
Kerstin Löffler aus Freudenstadt